
In den Produktionsräumen stellen Staub und schwebende Partikelkeime nicht nur eine Bedrohung für die Qualität dar – sie verlangsamen außerdem die gesamte Produktionskette. In Textilfabriken, in denen Stoffe zu fertigen Bekleidungsstücken verarbeitet werden, können Mikroben und VOCs die Produktion behindern, zu Fehlprodukten führen und die Arbeiter unglücklich machen.
Durch die Integration von UVC-Lampen in Luftreiniger wird das Problem direkt an seiner Wurzel angegangen. Die desinfizierende Wirkung entsteht ohne den Einsatz von Chemikalien – zudem wird keine zusätzliche Wärme in den Produktionsprozess abgegeben.
Was technisch wichtig ist: Wir verwenden Niedrigdruck-Quecksilberdampflampen, bei denen die 254-nm-Strahlung im Vordergrund steht. Mit einer Strahlungsintensität von 60–120 mJ/cm² wird eine zuverlässige Inaktivierung der Mikroben erreicht. Die maximale Strahlungsintensität wird an die Luftströmungsgeschwindigkeit sowie die Geometrie des Behälters angepasst, sodass ausreichend Zeit für die Aufnahme der Photonen in DNA und RNA vorhanden ist. Ozongefreie Quarzkörper sowie Dichroitbeschichtungen sorgen für eine reinere Spektralzusammensetzung und verhindern unerwünschte Nebenprodukte.
Die Geometrie der Reflektoren sorgt dafür, dass das Strahlungsbündel konzentriert wird – dadurch wird die Effizienz der Photonen erhöht. Man kann mit einer Lebensdauer von 8.000–9.000 Stunden rechnen; die Endphase der Nutzung wird dann erreicht, wenn die Strahlungsintensität auf 80% des Ausgangswerts fällt.
Warum das für die Textilveredelung und -druckindustrie geeignet ist: In diesen Bereichen wird die Luft ständig recirculiert. Luftreiniger mit UVC-Lampen reduzieren die Mikrobenbelastung in den Bereichen, in denen feuchte Verarbeitungsprozesse stattfinden. Zudem werden unangenehme Gerüche durch Färbemittel beseitigt und die Bedingungen in den Reinräumen stabilisiert. Dadurch entstehen weniger Mikrobenfilme auf den Walzen, die Tusche haftet besser und es fallen weniger Stillstandszeiten für die Reinigung an. Der Energieverbrauch ist gering – typischerweise ein paar Dutzend Watt pro Lampe – sodass man die Desinfektion ohne hohe Stromkosten durchführen kann.
Die Details, die für eine zuverlässige Funktionsweise wichtig sind: Die Intensität der UVC-Strahlung nimmt mit zunehmender Entfernung schnell ab. Deshalb sollte die Lampe so montiert werden, dass die Strahlung den gesamten Luftstrombereich abdeckt. Die Oberflächen der Lampe müssen sauber gehalten werden und parallel zum Reflektor ausgerichtet sein – bereits eine dünne Staubschicht kann die Leistung der Lampe erheblich reduzieren. Achten Sie auch auf die Temperatur im Behälter – die Leistung der Lampe ändert sich, sobald man außerhalb des zulässigen Betriebsbereichs ist. Stellen Sie sicher, dass die Lampe mit dem Luftstrom verbunden ist, damit sie nicht überhitzt – außerdem sollten geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden, damit die Exposition der Mitarbeiter unter den zulässigen Grenzwerten bleibt.
Kompatibilität ist ebenfalls wichtig. Überprüfen Sie vor der Integration das Gehäuse des Luftreinigers, den Ballast, den Anschlusstyp sowie den Energieverbrauch.