
Effektives UV-Härtverfahren mit Galliumiodid
Wenn Sie mit der Belichtung von PCBs oder dem Härtverfahren von Fotolacken arbeiten, wissen Sie, dass die Lichtquelle entscheidend ist – sie bestimmt schließlich, ob alles gut klappt oder nicht. Genau da kommen unsere Galliumiodid-Lampen ins Spiel.
Die meisten Menschen sind an Standardmercurylampen gewöhnt – doch wir gehen einen etwas anderen Weg. Wir stellen die Lichtausbeute so ein, dass sie im Bereich von 300 nm bis 400 nm liegt. Warum? Weil genau dort die modernen Photoinitiatoren reagieren. Es geht darum, das Ziel zu treffen – und nicht einfach nur Licht darauf zu richten.
Das Geheimnis liegt in der Stabilität.
Im Inneren der Lampe verwenden wir einen mit Gallium angereicherten Halogenfüllstoff. Wir investieren viel Zeit in die Anpassung der Leistung und des Spannungspegels – schließlich gibt es nichts Schlimmeres als „dunkle Stellen“ auf der Leiterplatte. Man benötigt eine konstante, starke Energiezufuhr, um dicke Schichten von Photolack durchdringen zu können. Wenn die Beleuchtungsstärke ungleichmäßig ist, entstehen unterbelichtete Kanten – und das ist ein Problem, das niemand haben möchte.
Außerdem spielt das Glas eine wichtige Rolle. Wir verwenden hochreines synthetisches Quarzglas für den Lampenkörper. Billiges Glas wird im Laufe der Zeit trüb – ein Prozess, der die Effizienz der Lampe mindert. Wir haben 15 Jahre lang an den Abdichtungen und der Geometrie der Elektroden geforscht, damit die Lampen nicht vorzeitig ausfallen. Es handelt sich dabei um viele Versuche und Fehler – doch dadurch funktionieren die Lampen tatsächlich über lange Zeit.
Hinweis: Diese Lampen werden sehr heiß.
Wirklich sehr heiß. Da sie so viel Energie abgeben, muss die Kühlung ordentlich funktionieren. Wenn die Luftströmung zu schwach ist, können die Substrate verschwinden oder Blasen im Photolack entstehen. Halten Sie die Lampen kühl – dann funktionieren sie einwandfrei.
Einsetzen in Ihre Produktionsanlage
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie einfach eingesetzt werden können. Wir haben uns auf die Abmessungen sowie die Anordnung der Anschlüsse konzentriert, sodass man die Lampen einfach einsetzen kann, ohne die gesamte Anlage umstellen zu müssen.
Aber vergessen Sie nicht: Die genaue Ausrichtung ist hier entscheidend. Wenn die Lampe auch nur 2 mm daneben ist, ist die Beleuchtungsstärke falsch. Um Ihnen das ständige Nachjustieren zu ersparen, prüfen wir jede Charge auf ihre spektrale Konstanz. Sie wechseln einfach die Lampe aus, drücken auf „Start“ – und können wieder mit der Arbeit fortfahren.