
Wie man Galliumiodidlampen richtig für die UV-Behandlung einsetzt
Standard-Mercurlampen funktionieren ausgezeichnet – bis sie es plötzlich nicht mehr tun. Wenn Sie mit dicken Tinten oder besonders widerstandsfähigen Beschichtungen zu kämpfen haben, sind Sie wahrscheinlich bereits auf das Problem gestoßen: Die Oberfläche scheint trocken zu sein, doch die Unterseite bleibt klebrig. Das ist frustrierend – man versucht zwar, das Produkt von der Oberfläche zu entfernen, doch es hinterlässt trotzdem Flecken oder löst sich ab.
Deshalb kommt Galliumiodid ins Spiel.
Warum Galliumiodid tatsächlich funktioniert
Es handelt sich dabei um einen physikalischen Effekt: Galliumiodid verändert das Lichtspektrum. Anstatt nur die Oberfläche zu treffen, wird die Energie tiefer in das Material gebracht. Das ist der Unterschied zwischen einer leichten Brise und einer intensiven Belichtung. So wird die Tinte vollständig ausgehärtet – man muss nicht mehr raten, ob die untere Schicht wirklich ausgehärtet ist.
Praktische Aspekte – und die Fallen
Diese Lampen lassen sich nicht einfach so verwenden. Sie erzeugen nämlich viel Wärme. Um den Plasmazustand stabil zu halten, muss die Kühlung gut funktionieren. Egal, ob Sie Luft- oder Wasserkühler verwenden – stellen Sie sicher, dass Ihre Kühlsysteme der Hitze standhalten können. Andernfalls wird die Quarzkapsel beschädigt und die Lampen gehen viel schneller kaputt.
Außerdem sollten Sie Ihre Vorschaltgeräte überprüfen. Galliumlampen funktionieren nicht immer gut mit den Startspannungen, die für Standard-Mercurröhren verwendet werden. Eine fünfminütige Überprüfung kann später große Probleme verhindern.
Wir sind mehr als nur ein Ersatzteilladen
Wir packen keine Lampen einfach in eine Box und verschicken sie. So funktioniert das nicht.
Wenn Sie „Orangenschalen“-Muster auf der Oberfläche sehen oder Ihre Drucke immer noch weich wirken, liegt das meist nicht an der Lampe selbst. Es geht vielmehr darum, wie das spezifische Wellenlängenprofil mit dem Photoinitiator in der Tinte umgeht.
Wir besprechen gerne mit Ihnen, wie Sie die optimale Einstellung finden – indem Sie die Leistung der Lampe mit der Geschwindigkeit des Transportbands abstimmen. Ziel ist es, die perfekte Dosis zu erreichen, damit alles sofort ausgehärtet wird – ohne dass das Substrat beschädigt wird.