
Auf der Pressestelle sollte man nicht zwischen einer schnellen Heilung und sauberer Luft wählen müssen. Herkömmliche UVC-Lampen, die mit Ozongeneratoren arbeiten, bergen ein Expositionsrisiko – Ozon reizt die Schleimhäute, verursacht Hustenanfälle und erfordert eine verstärkte Belüftung. Wir verwenden für unsere Nordson-UV-Lampen Quarzglas ohne Ozon – dadurch bleibt die 254-nm-Strahlung erhalten, während die Arbeitsumgebung weiterhin gesund bleibt.
Was wirklich wichtig ist: Die ozongefreie Funktionsweise hängt vom Material des Gehäuses sowie von der dabei erzielten Abschirmung ab. Unser Quarz ist so konzipiert, dass er die 185-nm-Strahlung abschirmt, während die 254-nm-Strahlung weiterhin stabil bleibt. Dadurch kann die Lampe ihre desinfizierende Wirkung entfalten, ohne zusätzliches Ozon in den Raum abzugeben. Das Ergebnis sind konstante Spektrumsdaten, geringe Schwankungen im Laufe der Zeit sowie eine stabile Strahlungsintensität.
Dadurch hat die Lampe eine lange Lebensdauer und eine geringe Abschattung. Die maximale Strahlungsintensität am Substrat bleibt somit bei jedem Austausch der Lampe gleichbleibend. Das ist wichtig, wenn der Prozess auf Werten im Bereich von mJ/cm² basiert und wenn es um die Reaktion des Photoinitiators geht.
Warum das in der Praxis wichtig ist: In Anwendungen, bei denen UVC-Strahlung verwendet wird – wie bei Desinfektionen, Lackierung oder industrieller Drucktechnik – sind die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Betriebszeit von großer Bedeutung. Ozongefreies Arbeiten verringert die Exposition gegenüber Ozon und senkt somit den Bedarf an Belüftung. Zudem sorgt die stabile 254-nm-Strahlung dafür, dass die Dosis immer konstant bleibt. Dadurch gibt es weniger Unterbrechungen aufgrund von Qualitätsproblemen, eine zuverlässigere Heilung und weniger Nacharbeiten aufgrund von ungenügender Strahlungsintensität.
Hier sind die Details, die man nicht übersehen darf: Quarzglas ohne Ozon ist kompatibel mit Nordson-UV-Systemen. Dennoch hängt die Leistung der Lampe von dem Zustand des Reflektors, der Entfernung zwischen Lampe und Substrat sowie von der Stabilität der Stromversorgung ab. Überprüfen Sie unbedingt, ob Typ und Länge des Anschlusses zum Gerät passen. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Ballast die erforderliche Spannung ohne Flackern liefern kann. Ersetzen Sie Lampe und Reflektor immer als zusammengehöriges Set – andernfalls weichen Sie von der gewünschten Spektraleffizienz und Strahlungsintensität ab.