
Wir haben etwas Zeit damit verbracht, 3.000 verschiedene Druckereien zu besuchen. Warum? Weil wir herausfinden wollten, warum herkömmliche UV-Lampen immer wieder versagen, sobald sie in eine echte Produktionslinie eingebaut werden.
Es stellt sich heraus, dass die meisten Standardlampen für den Einsatz im Labor konstruiert wurden – nicht für den Einsatz in der Produktion. Sie berücksichtigen nicht, wie schnell die Produktionslinien tatsächlich arbeiten oder welche Besonderheiten die modernen Tinten haben. Im Grunde genommen liegen die Probleme an zwei Dingen: Wie wird das Licht verteilt? Und wie wird die dabei entstehende Wärme gebunden?
Der Trick mit Leistung und Ausgangsleistung
Wenn man mit Hochgeschwindigkeitslinien arbeitet, ist der erste Impuls vielleicht, einfach die Leistung zu erhöhen. Das sollte man jedoch nicht tun. Entscheidend ist vielmehr das Gleichgewicht zwischen Länge der Lampe und Leistungsdichte. Wenn man zu viel Leistung in einen kurzen Lampenkörper steckt, führt das dazu, dass die Lampe vorzeitig ausfällt. Wir kümmern uns um die Berechnung der Spannung und Leistung, sodass diese perfekt zur Geschwindigkeit der Produktionslinie passt. Klar, eine höhere Leistungsdichte bedeutet zwar einen kleineren Platzbedarf, doch dadurch entsteht mehr Belastung auf die Reflektoren. Es handelt sich dabei um ein Kompromiss.
Die richtigen Materialien wählen
Wir sind sehr wählerisch bei der Auswahl des Quarzes. Für unterschiedliche Wellenlängen sind unterschiedliche Gläser notwendig. Wenn man für das Kurzwellen-UV-Licht das falsche Glas verwendet, absorbiert der Lampenkörper einfach die Energie, anstatt sie durchzulassen. Wir haben bereits zu viele Betriebe gesehen, die billige Lampen verwenden, die Infrarotwärme abgeben. Dadurch werden die zu verarbeitenden Untergründe beschädigt. Unsere Lampen sind so konzipiert, dass das vermieden wird. Zudem haben wir die Anschlüsse standardisiert. Wenn Ihr Team jedes Mal zwanzig Minuten damit verbringt, mit den Kabeln umzugehen, wenn eine Lampe ausgetauscht werden muss, verschwendet man nur Geld. Die Lampe sollte einfach direkt eingesetzt werden können. Punkt.
Mit der Wärme umgehen
Die Realität ist folgende: Die Hochleistungsbehandlung erfordert ein ständiges Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit und Wärme. Wenn man eine sofortige Aushärtung möchte, entsteht eine enorme Menge an Wärme. Wenn die Kühllüfter nicht ausreichen, entsteht ein Albtraumszenario: Die Tinte trocknet an der Oberfläche zwar, bleibt aber unten noch feucht. Um dieses Problem zu lösen, bieten wir Ihnen Irradienzkarten an. So können Sie genau sehen, wo das Licht auftrifft, und die Lampen dort platzieren, wo die Tinte am meisten Strahlung benötigt. Kein mehr Hoffen auf Glück.